Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Nutzung der Software „ProAngebot“
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „ProAngebot“ zwischen Vincent Noel Dohr, handelnd unter „Tanget Onlinemarketing & Management“, Annastraße 58, 50968 Köln (nachfolgend „Anbieter“), und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“). Sie werden Bestandteil des jeweiligen, gesondert zwischen Anbieter und Kunde geschlossenen Einzelvertrags. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Der Anbieter bietet seine Leistungen ausschließlich Unternehmern im Sinne des § 14 BGB an. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen; der Kunde bestätigt bei Vertragsschluss, dass er in Ausübung einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(2) Die konkret gewählten Vertragsdetails (insbesondere das gewählte Abomodell, eine etwaige Testphase, die Zahlungsweise sowie individuelle Zusatzvereinbarungen) werden im jeweiligen Einzelvertrag festgehalten. Im Falle eines Widerspruchs gehen die Regelungen des Einzelvertrags diesen AGB vor.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter betreibt die Software „ProAngebot“ (nachfolgend „Software“), ein Web-Widget zur automatisierten Preisschätzung für Handwerksbetriebe, das auf der Website des Kunden eingebunden wird. Besucher der Website des Kunden können über die Software anhand von Flächen- und Leistungsangaben eine unverbindliche Preisspanne abrufen und eine Anfrage an den Kunden übermitteln.
(2) Der Anbieter überlässt dem Kunden die Software zur Nutzung im vertraglich vereinbarten Umfang gegen Zahlung der vereinbarten Vergütung. Es handelt sich um eine Bereitstellung der Software als Onlinedienst (Software as a Service); eine Installation auf Systemen des Kunden erfolgt nicht.
§ 3 Leistungen des Anbieters
Zu den Leistungen des Anbieters gehören insbesondere die Einrichtung eines individuellen Zugangs, die Personalisierung der Akzentfarbe der Software, die Bereitstellung eines Einbindungscodes sowie der automatisierte Versand einer Angebots-E-Mail an anfragende Interessenten und einer Lead-Benachrichtigung an den Kunden im Namen des Kunden bei jeder eingehenden Anfrage. Der Anbieter ist bemüht, eine hohe Verfügbarkeit der Software sicherzustellen, schuldet jedoch keine bestimmte Mindestverfügbarkeit, soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wird.
§ 4 Abomodelle und Preise
Der Anbieter bietet die Software wahlweise als Monatspaket (399,00 € netto einmalige Einrichtungsgebühr, 99,00 € netto monatlich, jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Monatsende kündbar) oder als Jahrespaket (keine Einrichtungsgebühr, 95,00 € netto monatlich, Mindestlaufzeit 12 Monate mit automatischer Verlängerung um jeweils weitere 12 Monate, kündbar mit einer Frist von 3 Monaten zum Laufzeitende) an. Alle Preise verstehen sich netto; der Anbieter weist gemäß § 19 Abs. 1 UStG keine Umsatzsteuer aus. Das konkret gewählte Abomodell wird im Einzelvertrag festgehalten.
§ 5 Kostenlose Testphase
Der Anbieter kann dem Kunden auf Anfrage eine kostenlose Testphase von einem Monat einräumen. Ob und in welchem Umfang eine Testphase gewährt wird, liegt im Ermessen des Anbieters. Wird eine Testphase vereinbart und nicht rechtzeitig gekündigt, geht sie automatisch in das vom Kunden gewählte, kostenpflichtige Abomodell über; der Anbieter weist den Kunden vor Ablauf der Testphase gesondert per E-Mail hierauf hin.
§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die monatliche Vergütung ist jeweils im Voraus für den kommenden Kalendermonat fällig. Die Zahlung erfolgt nach Wahl des Kunden per SEPA-Lastschrift oder gegen Rechnung mit einem Zahlungsziel von 14 Tagen. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen und den Zugang zur Software vorübergehend zu sperren, sofern der Verzug mehr als 14 Tage andauert und der Kunde zuvor unter Fristsetzung gemahnt wurde.
§ 7 Pflichten des Kunden
Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Einrichtung und den Betrieb der Software erforderlichen Angaben vollständig und zutreffend zur Verfügung, insbesondere Firmenname, Kontakt-E-Mail-Adresse, die gewünschten Preisparameter sowie einen Link zu seiner eigenen Datenschutzerklärung. Der Kunde ist für die Richtigkeit seiner Preisangaben sowie für die Rechtmäßigkeit seiner eigenen Datenschutzerklärung selbst verantwortlich. Die von der Software berechnete Preisspanne stellt ausschließlich eine unverbindliche Schätzung dar.
§ 8 Nutzungsrechte
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht ein, die Software im Rahmen des vertraglich vereinbarten Zwecks zu nutzen. Eine Unterlizenzierung, Weitergabe an Dritte oder ein Reverse Engineering ist nicht gestattet, soweit dies nicht zwingend gesetzlich zulässig ist. Sämtliche Rechte an der Software verbleiben beim Anbieter.
§ 9 Datenschutz
Soweit der Anbieter im Rahmen der Vertragsdurchführung personenbezogene Daten von Interessenten des Kunden im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO, die Bestandteil des Einzelvertrags wird.
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden, maximal jedoch begrenzt auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis gezahlte Vergütung. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
§ 11 Vertraulichkeit
Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur zur Durchführung des Vertrags zu verwenden. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsbeendigung fort.
§ 12 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für zukünftige Vertragsabschlüsse zu ändern. Für bereits bestehende Verträge gilt eine Änderung nur, wenn der Anbieter dem Kunden die Änderung mit einer Frist von mindestens 6 Wochen vor deren Inkrafttreten in Textform mitteilt, ausdrücklich auf die Bedeutung des nachfolgenden Satzes hinweist und der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung widerspricht. Bei rechtzeitigem Widerspruch gilt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort; dem Anbieter steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zu.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag der Sitz des Anbieters (Köln).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Stand: Juli 2026
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